Kino: Der Marsianer

Nach all den Kinderfilmen war es mal wieder an der Zeit für einen Streifen für die Großen: Der Marsianer.

Der Marsianer

Ein Nasa-Astronaut, der bei einem Einsatz auf dem Mars versehentlich zurückgelassen wird und dort alleine viel Zeit verbringt, bis er (hoffentlich) gerettet werden kann. Und das Ganze mit 141 Minuten Laufzeit. Klingt erst mal erschreckend nach Castaway (Tom Hanks, der alleine auf einer einsamen Insel in Überlänge mit einem Volleyball redet).

Glücklicherweise gibt es beim Marsianer dann aber deutlich mehr Kommunikation mit den verschiedensten Leuten. Und selbst die Monologe, die Mark Watney vor der Kamera des Videotagebuchs hält, sind erfreulich abwechslungsreich und witzig. Überhaupt ist der gesamte Film trotz ausreichend spannender Momente ziemlich humorvoll gehalten. Auch die Dolby Atmos-Anlage bekommt ausreichend zu tun. Und ich habe mich darüber gefreut, dass der Film nicht nur aus Marketinggründen in 3D ins Kino kam, sondern tatsächlich von dieser Technik profitiert. Wenige Pop-Outs, aber sehr viel Tiefenwirkung. Gut gemacht.

Ja, der Film hat mir gefallen. 141 Minuten Laufzeit und nicht eine davon ist langweilig. Und Matt Damon hat mal wieder ausreichend Gelegenheit, zu demonstrieren, warum er in Hollywood Filme dreht (und Til Schweiger nur in Deutschland).
Das sind definitiv 4 ½ von 5 Filmstreifen.

Streifen45

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